Thomas Rösner, Dirigent
 

1973 in Wien geboren, dirigierte Thomas Rösner bereits im Alter von 16 Jahren seine ersten Orchesterkonzerte. Er studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und absolvierte Meisterkurse bei Myung-Whun Chung und Hans Graf.

1995 gründete Thomas Rösner die Sinfonietta Baden, mit der er zehn Jahre lang Konzerte und Opernproduktionen präsentierte. Von 2000 bis 2004 war er «chef associé» beim Orchestre National Bordeaux Aquitaine. Als Gast trat er u.a. beim Houston Symphony Orchestra, beim Calgary Philharmonic Orchestra, bei der Prague Philharmonia, beim Lithuanian National Symphony Orchestra, beim Deutschen Symphonie Orchester Berlin, bei der MDR- Kammerphilharmonie in Leipzig, beim Bergen Philharmonic Orchestra, beim Mozarteum Orchester Salzburg, beim Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester in Wien, beim Orchestre de la Suisse Romande, beim Orchestre de Chambre de Lausanne, beim Orchestre Philharmonique de Liège, beim Orchestre d'Auvergne, beim Orchestre National de Lille und beim Orchestre National du Capitole Toulouse auf.

Seine Erfahrung als Operndirigent beinhaltet zahlreiche Aufführungen an der Oper Bordeaux mit The Rake's Progress, Cosi fan tutte, La Cenerentola und der Uraufführung von Philippe Fénelons Les Rois. Er dirigierte außerdem Prokofjews Cendrillon an der Opéra National de Lyon, Les Contes d'Hoffmann und Le Nozze di Figaro am Bieler Theater sowie Picasso and Dance am Théâtre du Châtelet in Paris, beim International Edinburgh Festival und beim Diaghilev Festival in den Niederlanden. Auf Einladung Fabio Luisis feierte er im Sommer 2005 mit Il Trovatore sein Debüt bei den Bregenzer Festspielen.

Seit 2005/06 ist Thomas Rösner als Chefdirigent des Bieler Symphonieorchesters (Schweiz) tätig, mit dem er diese Saison neben Symphoniekonzerten Mozarts La Clemenza di Tito präsentierte. In dieser Spielzeit dirigierte er weiters bei der Glyndebourne Touring Opera (Le Nozze di Figaro) und an der Bayerischen Staatsoper (Humperdincks Königskinder). Im Sommer ist er beim Glyndebourne Festival Opera (Die Fledermaus) und wieder bei den Bregenzer Festspielen (Il trovatore) zu Gast, wo die Produktion unter seiner Leitung als DVD aufgenommen wird.

Zu seinen weiteren Plänen gehören Britten's The Turn of the screw in Biel, Mozarts Die Entführung aus dem Serail an der Oper Marseille, Le Nozze di Figaro an der Nantes Angers Oper, Cosi fan tutte im Prinzregententheater München, die Wiederaufnahme von Königskinder an der Bayerischen Staatsoper und Salome am New National Theater in Tokyo. Im Konzert wird er u.a. beim Lithuanian National Symphony Orchestra, bei den Wiener Symphonikern, beim Bayerischen Rundfunkorchester und bei den Bamberger Symphonikern (CD-Aufnahme) zu Gast sein.

Bieler Symphonieorchester:

1969 schlossen sich verschiedene Orchesterformationen zur Orchestergesellschaft Biel OGB zusammen und begeisterten mit ersten Konzerten unter der Leitung von Jost Meier. So entstand das heutige «Bieler Symphonieorchester».
Neben den Sinfonie- und Kammermusikkonzerten und den kostenlos angebotenen Openair-Sommerkonzerten, legt das Orchester vermehrt Wert auf Konzerte für Kinder, Familien und Senioren. Außerdem spielt es als Opernorchester die Musiktheaterproduktionen am Theater Biel Solothurn, mit dem die Geschichte des Bieler Symphonieorchesters seit 1970 eng verbunden ist.

Aufgrund der Größe des Orchesters reicht dessen breites Repertoire vom Barock bis ins 19. Jahrhundert mit einem Schwerpunkt auf Klassik und Frühromantik. Diese stilistische Ausrichtung wird unterstützt von der teilweisen Verwendung von Klassikbögen und historischen Blasinstrumenten. Seit seinen Anfängen zeichnet sich das Bieler Symphonieorchester jedoch auch aus durch ein Interesse an zeitgenössischen Werken, wie eine stolze Anzahl Uraufführungen zeigt: «Le rocher qui pleure» am Festival de Musique Montreux-Vevey, Jost Meiers «Pilger und Fuchs», die Oper «Anna Göldi» von Martin Derungs und Martin Markun, sowie «Jakob von Gunten» von Benjamin Schweitzer.

Die bisherigen künstlerischen Leiter des Bieler Symphonieorchesters waren Jost Meier, Ivan Anguélov, Grzegorz Nowak, Marc Tardue und Hans Urbanek. Ausserdem gastierten zahlreiche international renommierte Dirigenten am Pult des Orchesters: Marcello Viotti, Armin Jordan, Heinz Holliger, Milan Horvat, Michel Corboz, Jun Märkl und Fabrizio Ventura.

Elisabeth Leonskaja, Nelson Goerner, François-René Duchable, Krystian Zimerman, Thomas Zehetmair, Misha Maisky, Henryk Szeryng und Julian Rachlin sind einige der bedeutenden Solisten und Solistinnen, mit denen das Orchester in seiner Geschichte aufgetreten ist.

Auftritte haben das Bieler Symphonieorchester wiederholt ins Ausland geführt, so u.a. ans Festival von Città di Castello in Italien, ans Festival Estival Paris, ans Theater San Carlo in Neapel und an die Berliner Sommerfestspiele. 1984 und 1994 veranstaltete das Orchester zusammen mit dem Concours International d’Exécution Musicale Genève den weltweit bekannten Dirigentenwettbewerb «Concours Ernest Ansermet». Seit einigen Jahren begleitet es die jungen Virtuosen beim Internationalen Violinwettbewerb Tibor Varga und tritt regelmäßig mit Chören aus Biel, Bern und der Region auf.

   
 
• Biographie Thomas Rösner zum download (.pdf)
• 
www.thomasroesner.com

Biographie Bieler Symphonieorchester zum download (.pdf)
• www.ogb-sob.ch

 
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